MOZSLY MZCA-WW01-01PU-BK im Test: Preis-Leistungs-Tipp für eine Uhr

Sebastian Rau Getestet von Sebastian Rau · Aktualisiert am 22. Juli 2026
MOZSLY

MZCA-WW01-01PU-BK

Uhrenbeweger
Anzahl Uhren
1
Lautstärke
21 dB
Stromversorgung
Netzteil + Batterie
Varianten
5 ab 85,99 €
ab 85,99 €
Zum Angebot

Das hat uns überzeugt

  • Flüsterleiser japanischer Mabuchi-Motor
  • PU-Leder und Acrylglas wirken wertiger als der Preis vermuten lässt
  • Netz- oder Batteriebetrieb (2× AA)
  • Kompakt und leicht (900 g) – passt in jeden Safe
  • Fairer Preis von 85,99 €

Das gefällt uns weniger

  • Nur 4 TPD-Stufen – weniger fein einstellbar als manche Konkurrenten
  • Platz für nur eine Uhr (bis 55 mm)
  • PU-Leder ist Kunstleder, kein Echtleder
Anzahl Uhren1
TPD min650
TPD max1800
Lautstärke21 dB
StromversorgungNetzteil + Batterie
DrehmodiIm Uhrzeigersinn, Gegen Uhrzeigersinn, Wechselnd (bidirektional)
Amazon Bester Preis 85,99 € Zum Angebot

Preise vom 22.07.2026 · Kompletter Preisvergleich mit Preisverlauf ↓

Preisverlauf

Wir zeichnen die Preise gerade auf — der Verlauf erscheint, sobald Daten für mehrere Tage vorliegen.

Verarbeitung 1,9
Lautstärke 1,5
Funktionsumfang 2,0
Preis-Leistung 1,6

Note 1,8 bei einem Preis von nur 85,99 € – der MOZSLY ist der Preis-Leistungs-Tipp unter den Einzelbewegern für eine Automatikuhr bis 55 Millimeter. Du bekommst ein Gehäuse aus schwarzem PU-Leder und klarem Acrylglas, einen flüsterleisen japanischen Mabuchi-Motor und wahlweise Netz- oder Batteriebetrieb. Nicht umsonst ist er einer der meistverkauften Uhrenbeweger überhaupt. Wo er punktet und wo er spart – hier der Test.

MOZSLY Einzel-Uhrenbeweger: das Wichtigste in Kürze

Wenig Zeit? Hier die Eckdaten auf einen Blick:

  • Gesamtnote: 1,8 (Schulnote)
  • Kapazität: 1 Automatikuhr bis 55 mm Gehäusedurchmesser
  • Motor: flüsterleiser japanischer Mabuchi-Motor
  • Programme: 3 Drehrichtungen und 4 TPD-Stufen (ca. 650 bis 1.800 U/Tag)
  • Stromversorgung: Netzteil oder 2× AA-Batterie
  • Material: PU-Leder und Acrylglas, 900 g, kompakt (17 cm)

Seine Stärken sind der sehr leise Betrieb (1,5) und das faire Preis-Leistungs-Verhältnis (1,6). Kleiner Wermutstropfen ist die gröbere Feineinstellung mit nur vier TPD-Stufen.

Design und Verarbeitung

MOZSLY kombiniert schwarzes PU-Leder mit einer klaren Acrylglas-Haube – und das sieht auf dem Nachttisch deutlich teurer aus, als der Preis vermuten lässt. Die Spaltmaße sind ordentlich, das Uhrenkissen sitzt fest, die Haube schließt sauber. Mit 900 Gramm und kompakten 17 cm Länge ist das Gerät angenehm klein und passt sogar in die meisten Safes. Dafür gibt es die Note 1,9.

Ehrlich bleiben muss man beim Material: PU-Leder ist Kunstleder, kein echtes Leder. Für die Optik reicht das völlig, an die Wertigkeit des bambusverkleideten Watch Winder Smith WWS-B2BAM kommt es aber nicht ganz heran.

Ich habe ehrlich gesagt mit weniger gerechnet. Für unter 90 Euro fühlt sich der MOZSLY erstaunlich solide an – das Acrylglas ist klar, nichts klappert.

Sebastian, Redaktion

Funktionen und Bedienung

Im Gehäuse steckt ein japanischer Mabuchi-Motor – laufstark und langlebig. Der MOZSLY bietet drei Aufzugsrichtungen (im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn und bidirektional) sowie vier TPD-Stufen von rund 650 bis 1.800 Umdrehungen pro Tag. Damit deckst du die meisten gängigen Automatikkaliber ab. Betrieben wird er per Netzadapter oder zwei AA-Batterien. Dafür gibt es die Note 2,0.

  • Drei Drehrichtungen: rechts, links, bidirektional
  • Vier TPD-Stufen von ca. 650 bis 1.800 U/Tag
  • Betrieb per Netzadapter oder 2× AA-Batterie
  • Uhrenkissen für Gehäuse bis 55 mm
  • Kompakt (17 cm) und leicht (900 g)

Lautstärke im Test

Das größte Verkaufsargument ist der Motor. Der japanische Mabuchi-Motor arbeitet flüsterleise – nachts im Schlafzimmer hörst du ihn nicht, selbst mit dem Ohr direkt an der Haube bleibt nur ein sehr leises, gleichmäßiges Surren. Kein Klackern, kein Rattern. Hier spielt der MOZSLY auf dem Niveau deutlich teurerer Modelle. Dafür gibt es die starke Note 1,5.

Netz oder Batterie – volle Flexibilität

Der MOZSLY läuft über das mitgelieferte Netzteil oder über zwei AA-Batterien. Praktisch, wenn du ihn im Safe oder Schrank ohne Steckdose betreiben willst. Für den Dauerbetrieb ist das Netzteil aber die günstigere Wahl – Batterien sind auf Dauer teurer.

Preis-Leistung

Das ist die Paradedisziplin des MOZSLY. Für 85,99 € bekommst du einen flüsterleisen Mabuchi-Motor, eine wertige Optik und ein kompaktes Format – ein starkes Gesamtpaket, das der Amazon-Bestseller-Status bestätigt. Dafür gibt es die Note 1,6.

💡 Unser Tipp: Wenn du absehbar mehr Uhren sammelst, lohnt der Blick auf einen Doppelbeweger wie den WWS-A2BAM – der Aufpreis pro Uhrplatz relativiert sich schnell.

Für wen lohnt sich der MOZSLY?

Der MOZSLY ist die richtige Wahl, wenn du eine Automatikuhr leise, zuverlässig und günstig in Bewegung halten willst.

  • Ideal, wenn du nur eine Uhr bewegst und auf den Preis achtest.
  • Weniger geeignet, wenn du ein Uhrwerk mit sehr spezifischem TPD-Bedarf hast – mit nur vier Stufen ist der MOZSLY gröber abgestuft als etwa der Watch Winder Smith WWS-B1BAM mit fünf Modi.

Alle Modelle mit Noten im direkten Vergleich findest du in unserem großen Uhrenbeweger-Vergleich.

Fazit

Der MOZSLY Einzel-Uhrenbeweger holt mit der Note 1,8 ein starkes Ergebnis – und ist unser Preis-Leistungs-Tipp, wenn du eine einzelne Automatikuhr leise und zuverlässig bewegen willst. Flüsterleiser Mabuchi-Motor, ordentliche Verarbeitung und kompaktes Format zu einem fairen Preis von 85,99 € – dafür muss man nicht mehr ausgeben.

Der einzige echte Kompromiss ist die gröbere Einstellung mit vier TPD-Stufen. Wer mehrere Uhren bewegen will, findet im Uhrenbeweger-Vergleich die passende Alternative.

Häufige Fragen

Wie viele Uhren passen in den MOZSLY Einzel-Uhrenbeweger?

In dieses Modell passt genau eine Automatikuhr mit einem Gehäusedurchmesser bis 55 mm. Wer mehrere Uhren bewegen will, sollte zu einem Doppelbeweger greifen.

Ist der MOZSLY leise?

Ja, ausgesprochen. Er nutzt einen japanischen Mabuchi-Motor und arbeitet flüsterleise – im Schlafzimmer ist er nachts praktisch nicht zu hören. Das ist eines seiner stärksten Argumente.

Welche Drehmodi bietet der MOZSLY?

Drei Aufzugsrichtungen (im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn und bidirektional) sowie vier TPD-Stufen von rund 650 bis 1.800 Umdrehungen pro Tag. Das deckt die meisten Automatikwerke ab, ist aber etwas gröber abgestuft als bei manchen Konkurrenten.

Läuft der MOZSLY mit Batterie oder Netzstrom?

Beides. Ein Netzadapter liegt bei, alternativ läuft er mit zwei AA-Batterien. Für den Dauerbetrieb ist der Netzbetrieb die günstigere Wahl.

Ist der MOZSLY sein Geld wert?

Ja. Mit einer Gesamtnote von 1,8 bei einem Preis von 85,99 € ist er unser Preis-Leistungs-Tipp unter den Einzelbewegern. Leiser Motor, ordentliche Verarbeitung, kompaktes Format – für eine einzelne Uhr muss man nicht mehr ausgeben.

Sebastian Rau
Sebastian Rau

Sebastian ist Gründer und Testredakteur von Automatikuhren.de. Seine Begeisterung für mechanische Uhren begann 17 mit seiner ersten Automatikuhr, einer Mido Multifort – und wurde schnell mehr als ein Hobby. Was ihn bis heute fasziniert, ist der Reiz echter Uhrmacherkunst: ein Uhrwerk, das ganz ohne Batterie läuft, angetrieben allein von der Bewegung am Handgelenk.

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MOZSLY

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