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Die ganze Welt der Automatikuhren

Automatikuhren.de | Die besten Automatikuhren im Test

Eine Automatikuhr ist eine mechanische Uhr, die keine Batterie benötigt und theoretisch ewig laufen kann. Automatikuhren funktionieren nicht elektronisch, sondern komplett analog. Die Energie für den Antrieb der Zeiger kommt hier nicht von einer Batterie, sondern von einer Feder im Uhrwerk. Diese Feder wird durch das Drehen der Krone (Handaufzug) oder die Armbewegung des Uhrenträgers (Automatik) gespannt. Ein mechanisches Uhrwerk gilt als technisch sehr anspruchsvoll und stellt die Spitze der Uhrmacherkunst dar. Hier unterteilt man dann natürlich in Einsteigeruhren und qualitativ sehr hochwertige, sowie äußerst teure Luxusuhren. Wir haben sie alle getestet.

Finden Sie jetzt die perfekte Automatikuhr für Ihre Ansprüche

Unsere Redaktion zeigt die besten Automatikuhren für Einsteiger

Eine Armbanduhr mit Automatikwerk muss nicht teuer sein – unsere Empfehlung, die Seiko 5 Sports SRP513K1, ist günstig und bietet viele Vorteile! Wer eine Automatikuhr mit Manufakturkaliber, nützlichen Komplikationen und einem starken Design sucht, der findet mit dieser Uhr den perfekten Zeitmesser – und das zu einem attraktiven Preis.

 

Zu unserer Automatikuhr Empfehlung im Testbericht

Die Funktionsweise einer Automatikuhr ist grundsätzlich anders als die Funktionsweise einer Quarzuhr. Bei einer Quarzuhr wird die Frequenz von einem Quarzkristall bestimmt, der unter Spannung gesetzt wird. Diese Stromzufuhr übernimmt die Uhrenbatterie. Eine Automatikuhr hingegen hat eine Unruh, die hin und her schwingt und somit die Energieabgabe der Feder an das Räderwerk und damit an die Zeiger bestimmt. Die Frequenz einer Automatikuhr bewegt sich in der Regel zwischen 21.600 und 36.000 Halbschwingungen pro Stunde. Je höher die Frequenz einer mechanischen Uhr ist, desto präziser arbeitet diese in der Regel auch – das ist jedoch kein Muss.

Armbanduhren mit Automatikwerk in jeder Preisklasse

Unsere Redaktion hat Automatikuhren jeder Preisklasse genau unter die Lupe genommen. Egal ob sportliche Taucheruhr, elegante Dress-Watch zum Anzug oder stylischer Chronograph für den Alltag – Automatikuhren gibt es in jeder Ausführung und mit zahlreichen verschiedenen Besonderheiten. Dabei spielt für Einsteiger in der Uhrenwelt vor allem die Marke eine wichtige Rolle. Der Hersteller der Uhr bestimmt nicht nur die Designsprache, sondern auch oftmals das Uhrwerk. Eine gute Automatikuhr hebt sich von anderen Modellen klar ab und steht für gute Verarbeitung, sowie Alltagstauglichkeit. Im Gegensatz zu Quarzuhren haben Automatikuhren immer einen besonderen Charakter.

Uhren Test: Die beliebtesten Automatikuhren in der Praxis

Die optimale Automatikuhr findet man am schnellsten mit dem Automatikuhren Test unserer erfahrenen Redaktion. Hier sind die top Automatikuhren im Test.

Automatikuhren haben immer eine Genauigkeit, die mit Quarzuhren nicht ganz mithalten kann. Das liegt daran, dass hier ausschließlich mechanische Bauteile zum Einsatz kommen. Diese sind anfällig für Schwankungen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Bewegung und Einwirkungen von außen. Qualitativ sehr hochwertige Luxusuhren haben zum Teil eine Abweichung von weniger als 2 Sekunden pro Tag – das sind dann sogenannte Chronometer. Die meisten günstigen Automatikuhren für Einsteiger und fortgeschrittene Uhrenfans verfügen über eine Gangabweichung von ca. 20 bis 30 Sekunden pro 24 Stunden. Gute Gangwerte bekommt man aber schon in der Mittelklasse.

Automatikuhr kaufen: Worauf muss man achten?

Wer gerne eine Automatikuhr kaufen möchte, der hat die Qual der Wahl! Wie groß soll die Uhr sein? Welches Armband soll sich an der Uhr befinden? Welche Funktionen sollte die Uhr aufweisen? Bei der großen Anzahl an Modellen zur Auswahl wissen Einsteiger oftmals nicht, worauf es beim Uhrenkauf zu achten gilt. Unsere Redaktion hat im großen Uhrenratgeber zahlreiche wichtige Artikel rund um Uhren mit Automatikwerk gesammelt. Die Kaufberatung hilft dabei, die passende Automatikuhr zu finden und zum besten Preis zu kaufen. Die jahrelange Erfahrung unserer Redaktion im Umgang und Handel mit hochwertigen Armbanduhren hilft Ihnen dabei, das passende Stück zu finden.

Diese Automatikuhren haben im Test überzeugt

Unsere Redaktion hat sehr viele Armbanduhren mit Automatikwerk getestet. Die folgenden Modelle bieten ein herausragendes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Eine Automatikuhr benötigt natürlich auch eine entsprechende Pflege. Regelmäßiges Tragen ist dabei ein guter Tipps – so merkt man sofort, wenn etwas nicht stimmt. Ein Uhrenbeweger kann insbesondere dann Sinn machen, wenn man viele Komplikationen in einer Uhr hat! Ein Vollkalender sollte nach Möglichkeit nicht auslaufen, da das Stellen hier lange dauert und teils sehr umständlich sein kann. Die Reinigung und Pflege von Automatikuhren ist kein Problem, wenn man einige grundlegende Tipps beherrscht. Diese werden von unserer Redaktion im Ratgeber ausführlich geklärt. Zuletzt zeigen wir eine Auswahl an passenden Uhrenarmbändern für absolut jeden Uhrentyp.

Die perfekte Luxusuhr mit Automatikwerk unter 500 Euro

Zwischen den Uhren im Einsteigerbereich und im luxuriösen Preissegment gibt es eine solide Mittelklasse, die sich durch gute Verarbeitung und ein top Preis/Leistungs-Verhältnis auszeichnet. Hier finden Liebhaber von Automatikuhren eine große Vielfalt an guten Uhren für einen vergleichsweise niedrigen Preis. Es gibt jedoch auch eine Luxusuhr mit Saphirglas und 80 Stunden Gangreserve für weniger als 500 Euro: Die Hamilton Khaki Automatic. Unsere Redaktion hat diese Uhr ausführlich getestet:

Zum Hamilton Khaki Automatic Test unserer Redaktion

Bei der Bewertung einer Uhr ist es wichtig, diese in der Praxis getestet zu haben. Aus diesem Grund hat unsere Redaktion alle Automatikuhren auf unserem Portal selbst und über mehrere Tage oder Wochen hinweg getestet. Sowohl das Gangverhalten, als auch die Alltagstauglichkeit lassen sich nur so feststellen. Darüber hinaus ist es praktisch nicht möglich, einen realitätsgetreuen Eindruck von den Stärken und Schwächen eines Zeitmesser zu erhalten, ohne diesen zumindest einige Tage getragen zu haben.

Automatikuhren: Zwischen Luxus und Alltag

Dass beliebte Luxusmarken wie Rolex, IWC, Breitling, Omega oder Jaeger-LeCoultre fast ausschließlich Automatikuhren herstellen, hat einen einfachen Grund: nach der Quarzkrise erfand sich die Schweizer Uhrenindustrie neu. Statt Wert auf bezahlbare und präzise Alltagsuhren zu legen, vermarktete man die hochwertigen Zeitmesser als Luxusprodukte mit viel handwerklichem Geschick und individuellem Charakter. Außerdem halten Automatikuhren praktisch ewig, zumindest bei regelmäßiger Wartung und Pflege. Bei einer Quarzuhr hat man immer das Risiko, dass die empfindliche Elektronik einen Schaden erleidet oder das Auslaufen der Batterie das Uhrwerk zerstört.

Die Faszination von luxuriösen Automatikuhren

Qualitativ hochwertige Luxusuhren gelten als Statussymbole. Aber sie sagen auch viel über den Charakter des Trägers aus. Diese Videos zeigen das Phänomen Luxusuhr.

Heute bieten zahlreiche Hersteller aus der Schweiz, Deutschland und Japan eine Vielzahl an Armbanduhren mit Automatikwerk in jeder Preisklasse. Eine gute Automatikuhr ist nicht immer zwangsläufig eine mehrere tausend Euro kostende Luxusuhr. Für weniger als 100 Euro erhält man oft schon eine qualitativ hochwertige Automatikuhr mit guter Verarbeitung und solidem Uhrwerk. Wer sich darüber hinaus keine Rolex & Co. leisten kann, der kann bequem zu einer Hommage Uhr greifen. Diese Uhren verfügen über ein ähnliches Design wie ein bekannter Klassiker und setzen teils persönliche Noten. In unserem Automatikuhren Test zeigen wir natürlich auch Hommage Uhren im Detail.

Die verschiedenen Arten von Automatikuhren im Detail

Die Taucheruhr: Auch unter Wasser zuverlässig und präzise

Unter einer Taucheruhr versteht man eine Armbanduhr, mit der man im Wasser mehrere Meter tief tauchen kann. Dabei spricht man grundsätzlich erst ab einer Wasserresistenz von 20 bar, bzw. 200 Metern von einer Taucheruhr. Weiterhin haben Taucheruhren oftmals eine verschraubte Krone und / oder einen verschraubten Gehäuseboden. Bereits für das Duschen mit einer Uhr sollte die Uhr mindestens 10 bar wasserdicht sein. Echte Taucheruhren sind darüber hinaus nach ISO 6425 zertifiziert. Selbst bei aggressivem Salzwasser, wie es im Meer zu finden ist, halten Taucheruhren problemlos.

Die Sportuhr: Robust und langlebig bei harter Beanspruchung

Eine Sportuhr ist eine Armbanduhr, die sich für sportliche Aktivitäten und natürlich auch für den Alltag eignet. Dazu gehört, dass die Uhr robust und widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen ist. Erreicht wird dieses Niveau durch Dichtungen, eine gewisse Wasserresistenz (meist 100 m / 10 bar) und ein gut tragbares Metallarmband. Wer eine gute Taucheruhr mit Automatikwerk sucht, der hat eine sehr große Auswahl an Modellen verschiedener Marken zur Verfügung. Sportuhren bieten teils auch Funktionen wie ein Tachymeter oder eine Stoppfunktion, das ist jedoch nicht die Regel.

Der Chronograph: Stoppuhr mit sportlicher Designsprache

Eine Stoppfunktion bei einer Automatikuhr gehört zu den häufigsten und beliebtesten Komplikationen. Ein Chronograph wird im Alltag zwar selten benötigt, dafür sehen Chronographen einfach unglaublich gut und sportlich aus. Dabei wird eine Stoppfunktion häufig mit einer Tachymeter- oder Telemeterskala kombiniert. So kann man an der Uhr noch weitere Informationen ablesen. Qualitativ hochwertige Automatik Chronographen sind nicht günstig, sie stellen aber für Sammler und Fans das Maß aller Dinge dar. Es gibt auch Stoppuhren mit Kalender- oder GMT Komplikationen zusammen.

Die Dress Watch: Elegante Uhren für besondere Anlässe

Dress Watches gehören zu den beliebtesten Uhrenformen überhaupt. Dabei sind dies besonders elegante und dezente Zeitmesser, die oftmals Luxus und Understatement kombinieren. Eine hohe Wasserresistenz oder besondere Komplikationen sucht man hier meist vergebens. Eine gute Dress Watch muss zu vielen Outfits passen, sollte klein und nicht aufdringlich sein und natürlich ein zeitlos klassisches Design bieten. Viele Automatikuhren sind perfekt als Dress Watch geeignet, manche mehr und manche weniger. Dress Watches sollten immer klein, flach und edel aussehen.

Die wichtigsten Fragen & Antworten unserer Redaktion

Jeden Tag erhält unsere Redaktion zahlreiche Zuschriften mit Fragen rund um das Thema Armbanduhren. Viele dieser Fragen stellen sich konkret im Umgang mit Uhren, die über einen automatischen Aufzug verfügen. Braucht man einen Uhrenbeweger wirklich immer? Welche Uhrenarmbänder kann ich an meine Uhr montieren? Wie kann ich das Gehäuse meiner Uhr öffnen? Unsere Redaktion hat hier die wichtigsten Fragen einfach und unkompliziert beantwortet:


Eine gute Automatikuhr passt praktisch zu jedem Typ Uhrenträger. Eine Quarzuhr ist zwar meistens günstiger, diese bietet jedoch bei weitem nicht die Faszination und Kunstfertigkeit von mechanischen Uhren. Dabei müssen Automatikuhren nicht teuer sein – bereits für wenige hundert Euro bekommt man qualitativ hochwertige Automatikuhren aus der Mittelklasse.

Ein Uhrenbeweger macht vor allem dann Sinn, wenn mehrere Komplikationen vorhanden sind, die ein Stellen der Uhr beim Auslaufen nötig machen würden. Dazu zählen vor allem ein Vollkalender oder ein ewiger Kalender. Wer seine Uhr hin und wieder tragen möchte, aber sie nicht durchgehend trägt, kann ebenfalls von einem Uhrenbeweger profitieren. In der Praxis führt ein Uhrbeweger zu einem marginal höheren Wartungsbedarf der Uhr.

Auf den ersten Blick ist die Unruhfrequenz vor allem entscheidend dafür, wie flüssig der Sekundenzeiger über das Zifferblatt gleitet. Die Unruhfrequenz bestimmt, in welchem Takt die Hemmung die Abgabe der Federenergie an das Räderwerk stoppt. Eine höhere Frequenz der Unruh macht die Uhr zwar präziser, das hat jedoch auch einen höheren Verschleiß und muss gegebenenfalls früher zur Revision.

Grundsätzlich können praktisch alle Uhrenarmbänder an jede Armbanduhr montiert werden. Der größte Unterschied ist dabei, dass die Bandanstöße zum Gehäuse passen müssen. Die Breite des Armbands wird in mm angegeben und bestimmt sich nach dem Abstand zwischen den Hörnern an der Uhr. Gängige Anstoßbreiten bei modernen Uhren liegen zwischen 18 und 24 mm. Beim Armband kaufen sollte man also die Stegbreite im Auge behalten.

Saphirglas ist ein wichtiges Material für qualitativ hochwertige Uhren. Das Saphirglas ist eigentlich kein Glas, sondern tatsächlich ein synthetischer Saphir. Dieses Material ist sehr hart und widerstandsfähig gegenüber Kratzern. Es kann zwar nicht poliert werden (ebenso Mineralglas, nicht aber Plexiglas), dafür ist es aber unglaublich kratzresistent. Preislich ist Saphirglas um ein x-faches teurer als Mineralglas, weshalb man es nur bei gehobenen Uhren oder Luxusuhren findet.

Grundsätzlich macht man eine Taucheruhr nicht nur an der Wasserresistenz fest. NEben einer gewissen Wasserdichtigkeit bieten Taucheruhren in der Regel einen verschraubten Gehäuseboden, eine verschraubte Krone und besonders ausgestaltete Dichtungen. Daneben sollte eine Taucheruhr mindestens 20 bar, bzw. 200 Meter wasserdicht sein. Wenn es sich um eine echte Taucheruhr handeln soll, verfügt diese im Idealfall über eine ISO 6425 Zertifizierung.

Die Gangreserve (zu Englisch „Power Reserve“) gibt an, wie lange die Feder bei vollem Aufzug Energie an die Uhr abgeben kann und diese somit am Laufen halten kann. Die meisten Automatikwerke bieten rund 40 Stunden Gangreserve. Mittlerweile gibt es vom Schweizer Werkhersteller ETA auch Kaliber mit rund 80 Stunden Gangreserve. Bereits von sehr günstigen Uhren werden rund 36 Stunden geboten, bei regelmäßigem Aufziehen und / oder täglichem Tragen spielt die Gangreserve aber ohnehin nur eine untergeordnete Rolle.

Im Prinzip sind gefälschte Uhren, wie auch andere Repliken von Luxusartikeln, in Deutschland legal zu tragen. Der gewerbliche Handel mit solchen Produkten ist jedoch verboten und kann horrende Strafzahlungen oder sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Auch die Einfuhr von Fake Uhren in größeren Mengen kann zu Problemen mit dem Zoll führen. Im Idealfall greift man nicht zu gefälschten Uhren, sondern kauft sich eine Hommage Uhr, etwa von Invicta oder Gigandet.

Echte Luxusuhren von Rolex, Breitling, Omega oder IWC kosten mehrere tausend Euro, weil hier sehr viel Arbeit und Entwicklung in den Modellen steckt. Alleine die Entwicklung eines Manufakturwerks kostet rund 1 Million Euro. Daneben werden in diesen Uhren hochwertigere und teurere Materialien verwendet, als dies bei günstigeren Automatikuhren der Fall ist. Dem höheren Kaufpreis einer Luxusuhr steht im Regelfall auch ein besserer Werterhalt gegenüber.

Die einfachsten Arbeitsschritte beim Umgang mit einer Uhr sollten von einem Uhrenfan oder Sammler von Automatikuhren durchgeführt werden können. Dazu zählt vor allem das Öffnen des Gehäuses, das Kürzen von Stahlarmbändern oder das Montieren eines neuen Uhrenarmbands. Hierfür benötigt man einiges an Werkzeug, für den privaten Gebraucht empfehlen sich hier jedoch günstige Werkzeug-Sets für Uhrmacher. Diese leisten praktisch alles, was man im Alltag braucht.