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Testberichte, Infos & Tipps rund um Automatikuhren

Wasserdichtigkeit

Die Wasserdichtigkeit (auch Wasserresistenz genannt) gibt an, wie wasserbeständig eine Armbanduhr ist. Dieser Wert wird im Regelfall durch eine Angabe in Metern, Atmosphären (“atm”) oder bar (für den Druck) angegeben. Die Meter-Angabe wird jedoch nicht mehr alleine verwendet, da dieser Wert theoretischer Natur ist und keine Aussage darüber treffen kann, wie tief man mit einer Uhr tauchen kann.

Die meisten Uhren bewegen sich mit ihrer Wasserdichtigkeit in einem Bereich von zwischen 3 und 30 bar. Mit einer Uhr mit 3 bar / 30 m Wasserdichtigkeit kann man nicht einmal duschen oder baden, sie ist lediglich spritzwassergeschützt. Mit 10 bar / 100 m Uhren kann man bereits duschen, baden und schwimmen. Ab 10 bar spricht man bereits von einer Taucheruhr nach dem ISO 6425 Standard. In der Praxis empfiehlt sich das Tauchen ohne Ausrüstung jedoch erst ab einer Wasserresistenz von 20 bar / 200 m.

Die Wasserdichtigkeit wird über mehrere Dichtungen und besondere Konstruktionen realisiert. In der Praxis muss jedoch auch das Uhrenarmband wasserdicht sein. Professionelles Tauchen mit Ausrüstung ist die Königsdisziplin für echte Taucheruhren. Dies ist erst mit einer Uhr möglich, die über eine Wasserresistenz von 30 bar / 300 m verfügt.