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Testberichte, Infos & Tipps rund um Automatikuhren

Taucheruhr

Unter einer Taucheruhr versteht man eine besondere Armbanduhr, die speziell auf die Anforderungen von Tauchern ausgelegt sind. Dabei ist nicht nur die Wasserdichtigkeit dieser Zeitmesser sehr wichtig, sondern auch die Ablesbarkeit der Uhrzeit. Bei der Wasserresistenz spricht man ab 100 m / 10 bar gemäß der ISO Norm 6425 von einer Taucheruhr. Das Tauchen ohne Ausrüstung im Salzwasser sollte jedoch nicht mit einer solchen Uhr getestet werden – eine Wasserdichtigkeit von 20 bar wird von unserer Redaktion für echte Tauchgänge empfohlen.

Aber einer Wasserdichtigkeit von 30 bar kann man mit einer Taucheruhr auch tiefer tauchen. Wer mit Ausrüstung taucht, der sollte also mindestens 30 bar, bzw. 300 m Wasserdichtigkeit vertragen können. Zusätzlich müssen die Uhrzeiger für Stunden und Minuten sehr klar voneinander zu unterscheiden sein. Leuchtmittel müssen hier ebenso vorhanden sein, wie auf dem Sekundenzeiger und den Indizes. Das garantiert eine gute Ablesbarkeit unter Wasser.

Auch an der Lünette erkennt man eine echte Taucheruhr. Diese trägt die Minutenskala mit einer Markierung bei der 12. Die Lünette kann einseitig gedreht werden und erlaubt somit das Einstellen des Beginns des Tauchgangs. Auf diese Weise kann der Taucher leicht errechnen und blitzschnell ablesen, wie lange er noch unter Wasser bleiben kann.